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von Klio
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Thursday, 25. september 2008 4 25 /09 /Sept. /2008 17:22
Am 25. September 1957 machten sich neun Kinder auf den vielleicht schwertsen Schulweg, den Kinder jemals zur Schule zurück legten. Sie gingen  zur "Central High School" in Little Rock im US-amerikanischen Arkansas und nach Jahren der Rassentrennung an den US-amerikanischen Schulen und Universitäten betraten erstmals schwarze Kinder die "Central High School".
Schon drei Jahre zuvor wurde die Rassentrennung für Verfassungswiedrig erklärt, doch besonders in den Südstaaten war es schwierig dies auch durchzusetzen.
Bereits am 2. September lies der Gouverneur vor der Little Rock "Central High School" Teile der ihm unterstehenden Nationalgarde aufmarschieren, den schwarzen Schülern den Zutritt zur Schule zum Schulbeginn am folgenden Tag zu verweigern. Auch am zweiten Schultag scheiterte der Schulbesuch, Präsident Eisenhower war erbost.
Da den Kindern der Zugang zur Schule verweigert wurde, schickte Präsident Eisenhover 1000 Soldaten nach Little Rock, der den Kindern den Zugang zur Schule sichern und diese auch schützen sollte.
Erst Jahre später sollte es den Schwarzen Amerikas gelingen sich Ihren Platz in der Gesellschaft zu erkämpfen.
In den kommenden Jahren sollte sich wenig Ändern, erst in den 60er Jahren mit einer neuen, aggressiveren schwarzen Generation, die radikaler die Bürgerrechtsbewegung durchsetzte. Erst Martin Luther King als die sanfte Version und dann sehr viel härter Malcom X.
In den vielen reden in späteren Jahren wurden diese neun Kinder als Pioniere und Helden gefeiert. Dabei ging es um neun Kindern, neun kleinen Menschen, die einen großen Kampf auszutragen hatten. Diese kinder wurden unter ben Begriff  "Little Rock Nine" bekannt und wurden 40 Jahre später von Präsident Clinton für ihren Mut bei der Durchsetzung ihrer Rechte ausgezeichnet.

Eine weitere Darstellung findet man auf Kalenderblatt.

Der Wikipedia-Artikel dazu
von Klio - veröffentlicht in: Nachkriegszeit
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Friday, 5. september 2008 5 05 /09 /Sept. /2008 02:28

Der Begriff Hunnen ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe zentralasiatischer Reitervölker mit nomadischer, später halbnomadischer Lebensweise. Sie waren ursprünglich im Gebiet zwischen dem heute kirgisischen Yssykköl-See und der heutigen mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar beheimatet. In der Geschichte der Völkerwanderung spielen sie eine entscheidende Rolle.

„Hunorum gens monumentis veteribus leviter nota ultra paludes Maeoticas glacialem oceanum accolens, omnem modum feritatis excedit. [...] Hoc expeditum indomitumque hominum genus, externa praedandi aviditate flagrans inmani, per rapinas, finitimorum grassatum et caedes ad usque Halanos pervenit, veteres Massagetas"

„Das Hunnenvolk, in alten Berichten nur wenig genannt, wohnt jenseits der Mäotischen Sümpfe zum Eismeer zu und ist über alle Maßen wild. [...] Diese kampftüchtige, unbändige Menschenrasse brennt vor entsetzlicher Gier nach Raub fremden Gutes; plündernd und mordend überfiel sie damals ihre Grenznachbarn und drang bis zu den Alanen, den einstigen Massageten, vor." (Ammianus Marcellinus, Res Gestae)

Der Bericht des römischen Geschichtsschreibers und ehemaligen Offiziers Ammianus Marcellinus, den dieser im 31. Buch seines Geschichtswerks darlegt, ist die einzige zusammenhängende Darstellung des Einfalls der Hunnen. Ammianus, ein äußerst zuverlässiger Berichterstatter, wusste aber nur aus zweiter Hand von den Ereignissen, die sich um 375 außerhalb des römischen Blickfelds im Gebiet der heutigen Ukraine ereigneten.

Die Hunnen untewarfen zunächst die Alanen und vernichteten dann das gotische Greutungenreich Ermanarichs in der heutigen Ukraine. Es wird jedoch angenommen, daß die Alanen wohl mit den Hunnen kooperierten. Genaueres über die Hunnen ist bis heute jedoch nicht geklärt.

In den antiken Quellen wird übereinstimmend ihre Grausamkeit und Kulturlosigkeit herausgestellt, wobei der Begriff „Hunnen" später von westlichen Autoren allgemein benutzt wurde, um Völkergruppen zu bezeichnen, die aus der zentralasiatischen Steppe auftauchten (wie vorher die Bezeichnung „Skythen"). Einige Christen sahen das plötzliche Auftauchen der Hunnen, die mit großer Brutalität und Schnelligkeit agierten und mit den Kompositbögen eine neue Waffe einsetzten, sogar als eine Strafe Gottes an.

Nach dem überrschenden Tode Ruas (angeblich Frühjahr 434) wurde das Reich zwischen seinen Neffen bzw. Mundschuks Söhnen Bleda und Attila geteilt. Bleda erbte den Osten, Attila den Westen des Reiches. Die beiden sollen gemeinsam regiert haben, aber Attilas Name wird bei allen politischen und kriegerischen Aktionen trotzdem allein erwähnt. Ende 444/Anfang 445 wurde ermordete Attila seinen Bruder Bleda und dessen Anhänger. zwischen 441 und 447 verwüstete Attila den gesamten Balkanraum.
Kaiser Markian stellte die Tributzahlungen ein, und Attila musste sich nach einer neuen Quelle umsehen, zumal die europäischen Provinzen Ostroms bereits verwüstet waren.
Er zog gegen Westrom, wo er in Gallien 451 auf seinen einstigen Verbündeten Flavius Aëtius, den Statthalter Westroms.
Dieser schlug, zusammen mit den Franken, Burgunden und Westgoten, Attila und dessen Vasallen in der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern zurück. Die Schlacht endete ohne Sieger, beide Seiten hatten schwere Verluste, aber die Moral der Hunnen war erschüttert, Attila mußte den Rückzug antreten.
453 heiratete Attila die Gotin Hildico und starb in der Hochzeitsnacht, sein Reich zerviel recht bald aufgrund innerer Auseinandersetzungen.

Link zu der Literaturangabe

von Klio - veröffentlicht in: Völkerwanderung
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Monday, 1. september 2008 1 01 /09 /Sept. /2008 11:33

Die italienische Renaissance gehört unbestreitbar zu den klassischen Epochen der Geschichte. Künstler wie Leonardo da Vinci, Raffael oder Michelangelo prägen unser Bild dieser Epoche. Dieses Büchlein bietet eine knappe und dichte Charakteristik der Renaissance in Italien, die von Historie und Politik über Wirtschafts- und Sozialstrukturen, Repräsentationsformen, Kunst und Gelehrsamkeit bis zur humanistischen Selbstdarstellung und zur Ausstrahlung all dieser Elemente in die europäische Umwelt reicht.
Auch wenn der Text bisweilen etwas sprunghaft wirkt gibt dieses Büchlein einen interessanten Überblick zum Thema.

Volker Reinhardt, Die Renaissance in Italien. Geschichte und Kultur, CH Beck Wissen, 2002.

 

von Klio - veröffentlicht in: Bücher
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Wednesday, 27. august 2008 3 27 /08 /Aug. /2008 20:37
Die dreißig Jahre zwischen 1618 und 1648 habe millionenfachen Tod, Verwüstung und Barbarei über Mitteleuropa gebracht und die politischen Verhältnisse grundlegend verändert.
Georg Schmidt schildert in diesem Band Ursachen, Abläufe und Wirkungen der großen Krise des 17. Jahrhunderts vom böhmischen Ständekonflikt bis zum Westfälischen Frieden und erörtert dabei insbesondere die Bedeutung der Ereignisse für die historische Entwicklung der deutschen Frage. Ein kommentierter Wegweiser durch die wissenschaftliche Literatur ergänzt diese Einführung in eine der dramatischsten Epochen der Neuzeit.
Es ist natürlich äußerst schwierig die damaligen Verhältnisse in ca. 100 Seiten zu packen. Da werden Bündnisse geschlossen und wieder gebrochen, Heere wechseln die Seite und die Zahl der beteiligten Parteien, Ihrer Querbeziehungen, Interessen usw. ist groß.
 Wie alle Bücher aus der Reihe "Wissen" von C.H. Beck bietet auch "der Dreißigjährige Krieg" von Georg Schmidt kompakt verpackte Informationen für ein breites Laienpublikum.

Georg Schmidt, Der Dreißigjährige Krieg, C.H.Beck Wissen, 1995.
von Klio - veröffentlicht in: Bücher
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